Eine Einführung

Bereits vor einiger Zeit haben wir uns kurz der Frage nach „responsive Webdesign“ gestellt (siehe Warum sollte meine Homepage responsive sein und was bedeutet das überhaupt?). Da uns hierzu immer wieder Fragen erreichen, möchten wir nun noch mal etwas detaillierter Auf das Thema eingehen.

Der Begriff „Responsive“

Im Webdesign bedeutet der Begriff Responsive im übertragenen Sinne „reagierend“. Das Design „reagiert“ auf das Gerät, mit dem die Website angesehen wird. So wird die Struktur der Website – und somit die Art der Darstellung der Inhalte – an die Bildschirmauflösung des jeweiligen Endgeräts angepasst.

Warum ist Responsive Design wichtig?

Die Frage nach der Zielgruppe

Zuerst einmal ist natürlich der Benutzer zu nennen. Wenn dieser auf seinem Smartphone eine Website öffnet, die zwar auf einem PC-Monitor gut aussieht, aber auf dem verhältnismäßig kleinen Bildschirm des Smartphones nicht mehr gut lesbar ist, weil die Schrift unlesbar klein wird, oder weil die Inhalte über den Bildschimrand hinaus gehen, wird er wohl kaum Freude an diesem Erlebnis haben und die Website schnell wieder verlassen. Der Kunde ist also verloren!

Bedenken Sie, dass der Trend zur immer stärkeren Nutzung von mobilen Geräten ungebremst ist und bereits heute über die Hälfte der Webaufrufe von mobilen Geräten aus erfolgt!

Suchmaschinen wollen Responsive Design!

Waren Suchmaschinen früher mit ein paar „Keywords“ zufrieden, um Websites zu listen, gibt es heute unzählige Faktoren, die zur Bewertung einer Website durch die Suchmaschinen heran gezogen werden. Und die Frage, ob die Website „responsive“ ist oder nicht, ist ein wichtige Faktor! So lässt sich sagen, dass Google beispielsweise davon ausgeht, dass eine Website, die responsive ist, für eine breitere Nutzergruppe relevant und außerdem moderner und aktueller ist. Bei gleichem Inhalt wäre also ein und dieselbe Website allein durch ein responsive Design im Ranking überlegen!

Was bedeutet das technisch?

Vereinfacht kann man sagen, dass die Website so aufgebaut werden muss, dass eine Abfrage erfolgt, welche Bildschimgröße das Endgerät aufweist. Für unterschiedliche Bildschirmgrößen wird im Design festgelegt, wie die Inhalte dargestellt werden (z.B. welche Schriftgröße verwendet wird, welche Abstände zwischen Inhaltselementen eingehalten werden, oder auch ob Elemente nebeneinander oder untereinander dargestellt werden, etc.).

Ein responsive Design ist technisch natürlich aufwändiger zu erstellen als ein „einfaches“, non-responsive Design.

Fazit

Sollte Ihre Website schon etwas älter sein, empfiehlt sich ohnehin eine Neuentwicklung, da die eingesetzte Technik ebenso veraltet und durch modernere System ersetztr werden sollte. Dann sollte natürlich sofort ein responsive Design gewählt werden.

Aber auch, wenn die Website noch recht neu und aktuell ist, sollen Sie über einen Umbau nachdenken, um Ihren Kunden die Nutzung Ihrer Website auf allen Geräten – vom PC über Tablets bis hin zum Smartphone – möglichst schmackhaft zu machen. Denn wofür sollten Sie eine Website betreiben, wenn nicht für Ihre Kunden?

Bei Fragen zum Thema sprechen Sie uns gerne jederzeit an!